Projekt: Weltverbesserung

Gestern durfte ich einen spannenden Moment erleben. Genauer gesagt, habe ich mich selbst irgendwie überrascht und bin dadurch zufällig auf ein lustiges System gestoßen, wie ich mir selbst und ganz unvermittelt, gute Laune verschaffen kann.

Aber, Eins nach dem Anderen. Also, vor längerer Zeit hatte ich mir in meinem Outlookkalender eine Notiz eingestellt. So erhielt ich von meinem Mobiltelefon gestern die Meldung „Weltverbesserung“! Im ersten Moment war ich doch sehr überrascht. Doch dann viel es mir gleich wieder ein. Ein Gedanke, zu dem ich schon längst etwas schreiben wollte, soll sich nun den Weg in die Welt bahnen.
Was fällt Ihnen spontan zu dem Begriff „Weltverbesserung“ ein? Geht es Ihnen auch so wie mir, dass Sie diesen Begriff zunächst mit etwas ganz Großem in Verbindung bringen? Etwas so Großes, dass man es am liebsten gleich wieder beiseite legen will, weil einen das Gefühl der potentiellen Überforderung überfällt.

Das ist auch der Grund, weshalb ich diese Notiz in den Kalender geschrieben habe. Jetzt ist die Zeit für mein persönliches Weltverbesserungsprojekt!!!

Die Idee, die ich dazu habe!

Mach das Große

klein

und schon kannst Du besser damit umgehen.
Denn, wie schrieb Paolo Coelho? „ich bin zu klein, um die ganze Welt zu umarmen…“, obwohl ich das schon gerne manchmal machen würde.

Wie mache ich nun dieses große Projekt: Weltverbesserung, kleiner???
Na eben, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit den „Kleinigkeiten“ des Alltages, in den Begegnungen mit den Menschen. Durch Begriffe wie, Nachsicht, Umsicht, Zuneigung, Achtung, Liebe, Fröhlichkeit, Respekt, Achtsamkeit, Verantwortung, Vertrauen, Freude …. Sie dürfen diese Liste gerne ergänzen!
Ganz nach dem Motto „wer gibt, gewinnt!“ kann man spielerisch anfangen, diese Begriffe in den bewussten Umgang mit den Menschen einbauen.
Hier ein Beispiel:
Schenken Sie der Supermarktkassiererin doch einmal Ihr schönstes, aufrichtiges Lächeln und warten Sie ab was passiert.

Ich bin überzeugt davon, wenn möglichst viele Menschen mitmachen, dann wird die Welt ein Stück besser. Wenn möglichst viele Menschen, die kleine Welt von der sie umgeben sind bereichern, dann steckt das wiederum andere Menschen an. Das Schönste daran ist, es kostet uns nichts, außer ein wenig Bewusstsein und wir bekommen dafür ganz viel Freude in unser eigenes Leben. Soviel für heute, zum Projekt: Weltverbesserung!

Zum Abschluss noch das System, wie ich mir selbst gute Laune verschaffen kann. Ich schreibe für die nächsten Monate wahllos Notizen in meinen Terminkalender und vergesse dann einfach, dass ich diese Notizen geschrieben habe. Notizen wie, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Respekt, Liebe, Kraft, Glück usw. Erinnert mich mein Kalender an den jeweiligen Begriff, dann nehme ich diesen Begriff als Tagesmotto und warte ab was passiert.

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5 Kommentare

  1. Schönen guten Morgen Harald.
    Das ist ein guter Plan. Immer als Vorbild dienen und Menschlich sein….
    Bei vielen kleinen Gelegenheiten. So wird daraus eine Weltverbesserung im großen Stil 🙂
    Liebe Grüße und sonnige Zeit
    Markus

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