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24. Oktober 2011 · Ein Artikel aus dem Blog  von Heike von Broock www.naturkosmetik12.de

Die Kunst in Gesichtern zu lesen

Von Twitter hinein ins Echte Leben
Wie jeden Tag, besuche ich meinen Twitter-Account und schaue nach, was sich dort tummelt, welche Informationen dort unterwegs sind und tausche Grüße mit Twitter-Freunden aus.
Ein Post stach mir ins Auge. Das schrieb Harald Rettich: „Habe heute einen tollen Vortrag über Gesichtserkennung gehalten.“ Auf mein Nachfragen entwickelten sich die Dinge dann so, dass Harald diesen Vortrag am Mittwoch in Höxter gehalten hat. Im echten Leben.

Vom Vortrag zum Miniworkshop
Wir waren eine kleine, aber interessierte Gruppe von Menschen und trafen uns im indischen Restaurant Lion.
Harald Rettich von der Firma Menschentalent wirkte kompetent und kameradschaftlich.
„Die Kunst in Gesichtern zu lesen“ hörte sich vielversprechend an und der Vortrag hielt, was er versprach. Nicht nur, dass wir einen Grundriss über diese Kunst vermittelt bekamen, sondern das wahrhaft interessante war, dass wir genug Zeit hatten, jeden einzelnen in der Gruppe auf die vorgetragenen Behauptungen hin zu „untersuchen“. Dadurch wurden die mitgeteilten Infos begreiflich – nachvollziehbar und spannend. Anstatt einen Frontalvortrages kamen wir nun in den Genuss eines Miniworkshop.

Bewusst in den Spiegel schauen
Schauen Sie sich an, wenn Sie in den Spiegel blicken?
Seit dem Vortrag tu ich das – ich sehe mir auch die Gesichter meiner Mitmenschen genauer an.
Im Grunde „sehen“ wir die Gefühle und Botschaften in Gesichtern – wir nehmen sie wahr und reagieren darauf. Das tut jeder seit jeher. Bereits Aristoteles sammelte Wissen über die Physiognomik. Und bis heute beschäftigt sich die Wissenschaft mit diesem Thema.

Erkenne dich selbst
„Menschen haben mich schon immer interessiert“ – So begann Harald Rettich sein Referat und beschrieb damit, warum er sich mit der Physiognomie beschäftigt.
Genau aus diesem Grunde sitzen auch die Menschen in seinem Vortrag. Sie sind interessiert, an ihren Mitmenschen und auch an sich selbst.
©Peter Ries Düsseldorf_pixelio.de

Die Schule der Toleranz
Wenn wir uns oder unsere Umwelt wahrnehmen machen wir das nicht nur rein sachlich, oder objektiv – unsere Erfahrungen, unsere Erwartungen und unsere Erziehung überlagern unsere Eindrücke und färben sie ein.
Die Physiognomie bietet die Möglichkeit uns und unsere Mitmenschen objektiver zu betrachten, jenseits unserer erlernten Muster. Durch das Beobachten und Auswerten von messbaren Gesichtserkennungsmerkmalen, entwickeln wir Toleranz und relativieren unsere persönlichen Erfahrungen.
Durch das sachliche Betrachten nehmen wir Distanz auf zu unseren Erwartungen und sind vielleicht in der Lage Menschen toleranter zu begegnen.

Von unseren Stärken und Schwächen
Es gibt ca 200 Gesichtsmerkmale, die es zu deuten heißt. Diese Merkmale drücken unsere Anlagen aus, unsere Möglichkeiten und Potentiale. Ob und wie weit wir diese leben und entwickeln, hängt von vielerlei Faktoren ab. Nicht jeder Mensch lebt all seine Anlagen aus. Teilweise hemmen uns unsere Umwelt oder unsere Lebensumstände daran, unsere Stärken zu entwickeln oder unsere Schwächen zu mindern.
Jeder Bereich unseres Gesichts zeigt uns unsere Stärken und Möglichkeiten, unsere Schwerpunkte und Anlagen. Es eröffnet uns, wo wir mit Schwierigkeiten rechnen können, oder in welche Lebensbereiche wir Energie und Kraft reinstecken.

Zeigt her eure Nasen, zeigt her euren Mund
In der Gesichtserkennung geht man mit einer bestimmten Systematik ran, um all die vielen Einzelheiten auch interpretieren zu können.
Vom Großen zum Kleinen. Vom Gesamten zum Detail. Von der Gesichtsform zur Falte.
Wer mehr wissen möchte, kann gerne mal den Harald Rettich ansprechen. Er kommt auch in Ihre Stadt. Das vollständige Seminarangebot finden Sie hier: http://www.menschentalent.de

Mein persönlicher Eindruck
Ein wichtiger Aspekt für mich persönlich ist, dass Internet-Nerzwerk-Kontakte ins reale Leben hineinreichen können. Unverbindliche Follower-Kontakte können zu lohnenswerten Kooperationen führen.
Aus der kleinen Zuhörerschaft in Höxter gab es große Resonanz. Die Teilnehmer möchten unbedingt ein Seminar besuchen, in dem das gehörte Wissen vertieft und gefestigt wird. Darauf freue ich mich schon.
Gesichtserkennung hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich gehe mit anderen Augen durch die Welt, versuche hinter die Fassade zu schauen. Hintergründiges zu entdecken, wo Vordergründiges vorgetäuscht wird.
Aha-Effekte gehören wohl gerade zu meinem täglich Brot. Plötzlich ist es gar nicht mehr so schwer verstehbar, warum ich mich mit dem einen Freund mehr auseinandersetzen kann, oder warum es mit dem andern einer Katastrophe gleich kommt, wenn man sich streitet. Warum steht der Partner an einem gemütlichen Filmeabend dauernd auf um etwas aus der Küche zu holen? Kann er nicht einfach mal gemütlich sitzenbleiben? Das Gesicht zeigt mir auf, dass das Herumgerenne um jeden Preis zu seinen Anlagen gehört. Sitzenbleiben ist einfach nicht sein Ding.

Offene Fragen
Vererbt oder erworben?

Es gibt von meiner Seite her noch einige offene Fragen und Diskussionsbedarf.
Zum einen wäre da eine grundsätzliche Frage:
Bestimmt unser Aussehen tatsächlich unser Leben, unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten? Ist die Bereitschaft über seine Gefühle zu reden, oder damit eher hinter dem Berg zu halten tatsächlich von der Breite der Oberlippe abhängig?
Oder stimmt es wirklich, dass eine runde Nasenspitze uns Entscheidungen aus dem Bauch heraus fällen lässt, währen eine spitze Nasen auf Gründlichkeit und Verstandesentscheidungen hinweist?
Verändert die Kosmetik unseren Charakter?
Was ist denn dann mit Menschen, die eine Schönheitsoperation machen lassen? Wird man harmoniebedürftiger, wenn man seine Ohren anlegen lässt? Oder möchte man weniger stark im Vordergrund stehen, wenn man seine Nase verkleinern lässt?
In der Physiognomie zeigen Falten u.a. auf, in welchen Lebensbereich wir besonders Energie und Kraft hineinstecken.
Viel Lachen – viel Falten um die Augen und den Mund
Viel Denken – Konzentrationsfalten auf der Stirne
Können wir mit Faltenkorrektur oder Faltencreme unsere Stärken verändern oder nehmen wir gar die Kraft aus dem Thema?

Wie sehen Sie das?
Was meinen Sie? Ihre Gedanken dazu würden ich sehr interessieren.
Hinterlassen Sie einen Kommentar oder schreiben Sie mir eine Mail:

Hier finden Sie die Homepage von Harald Rettich und der FirmaMenschentalent

Menschentalent bei Facebook:

Menschentalent bei Twitter

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