Kraftquelle

Eine kleine Übung, die jeder von uns kennen dürfte. Wenn man die Handflächen aufeinander legt, kann man ganz deutlich spüren, wie der innere Energiefluss in Bewegung gerät. Mir persönlich geht es so, dass ich diese Übung seit meiner Kindheit kenne, diese allerdings im Laufe der Jahre immer wieder vergessen habe. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass mir als Kind nie jemand bewusst gemacht hat, wie schön und sinnvoll diese Übung sein kann.
Heute kann ich mich mit dieser Übung wunderbar ins Gleichgewicht bringen und mir bewusst machen, wie groß das Kraftpotential ist, das in mir schlummert.

 

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2 Kommentare

  1. Natürlich ist auch bei dieser Übung für Schwester Franziska der Atem wichtig. Dabei schaut sie dem Atem eher zu, erspürt, wie es in ihr atmet. Sie weiß, dass spirituelle Menschen in solchen Momenten Atem und Gottes Geist zusammen denken und dann dieser lebendig machenden Kraft nachspüren können. Für die Übung lässt sie sich unterschiedlich viel Zeit. In einem Kurs kann das eine Viertelstunde dauern. Dennoch empfiehlt Schwester Franziska, die Übung möglichst oft in den Alltag einzubauen, dann natürlich kürzer. Denn sie weiß, viele Menschen haben keine Zeit, einen Kurs zu besuchen. Doch auch im arbeitsamsten Leben gibt es die Momente, in denen man stehend auf etwas wartet. Sie ist überzeugt, dass regelmäßiges Üben Wirkungen zeigt. „Mein Beten ist weniger fromm geworden, geerdeter“, sagt sie. Denn bevor sie sich beim Psalmgebet auf die Worte konzentriert, spürt sie in ihren Körper hinein, um ihn ganz bewusst wahrzunehmen. „Wenn ich einen Schmerz im Leib spüre, schicke ich meinen Atem zu ihm. Ich weiß, der Schmerz gehört zu mir, sagt mir etwas, und ich kann ihn mit hineinnehmen in mein Beten.“ Schwester Franziska betont, dass man mit solchen Übungen nichts verkehrt machen kann, also weder Gott beleidigt noch den Körper schädigt. Denn manch ängstliches Nachfragen in ihren Kursen macht deutlich, dass auch im kirchlichen Raum die Würdigung des Körpers zum Teil bis heute nicht selbstverständlich ist.

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