Fussball

Am Montag Abend 79 Verletzte und 109 Festnahmen. in Karlsruhe.Gestern Abend in Düsseldorf  insgesamt 25 Minuten Spielunterbrechung, weil zunächst einige Irre Feuerwerkskörper auf das Spielfeld werfen und dann viele verwirrte auf das Spielfeld rennen. An manchen Samstagen sieht unser beschauliches Babelsberg aus, als würde gleich ein Krieg beginnen. Nur weil sich zwei Drittligamannschaften zu einem Spiel zusammenfinden.
Und warum das alles?

Angeblich geht es ja um Sport… tut mir leid, aber für mich hat das alles mit Sport nichts zu tun.
Ich bin auch Fußballfan. Ich ärgere mich, wenn es für mein Team nicht läuft und ich freue mich wenn alles klappt. Und dann ist es aber auch gut damit.
Und schon bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema, wie steht es in diesem Zusammenhang um das Bewusstsein? Wie viele Menschen suchen sich Ventile außerhalb von sich selbst, nur um nicht hinschauen zu müssen? Oder anders gefragt, was ist notwendig, dass solche Menschen zu ihrem SELBSTbewusstein finden? Ich meine damit natürlich nicht dieses übertriebene, zur Schau getragene Selbsbewusstsein für die Aussenwelt, das mit dem Selbst meist gar nichts zu tun.
Sondern das Bewusstsein für die Seele, die in uns wohnt. Die Seele, die sich selbst genügt. Die Seele die zur Liebe fähig ist. Die Seele, die vergeben kann. Die Seele, die sich eine Gemeinschaft von Menschen wünscht, die respektvoll und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Und ich bin überzeugt davon, dass diese Seele in jedem von uns zu finden ist.

So wie ich das beobachte, geht in vielen Ebenen die Fähigkeit zur Selbstreflektion verloren und im Resultat natürlich der Blick für das was ist.
Und was ist? Beim Thema Fußball?

Fußball ist ein tolles Spiel, bei dem Spieler und Zuschauer die gesamte Bandbreite der Emotionen erleben dürfen. Aber es bleibt ein Spiel, nicht mehr und nicht weniger.

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Ein Kommentar

  1. höhere selbst trifft es aus der perspektive, aus der man sein eigenes selbst nur teilweise wahrnimmt, aber ich finde, beide begriffe passen. „selbst das man nicht wahrnimmt“ trifft das ganze am ehesten. aber wenn mans genau nimmt, stimmt das mit dem „höheren selbst“ natürlich nicht, auch wenn das selbst, das übersehen wird, das von sich behauptet *g* Mh, mich persönlich hat das mit dem Zeitintervall (bei Krishnamurti) am meisten erhellt. Aber Worte sind ja auch nur Symbole und man sollte eh erst mal rauszufinden ob man überhaupt eine gemeinsame Sprache (im Sinne von persönlich eingefärbten Definitionen von Worten und Begriffen) spricht, bevor man sich auf solche heiklen (Gesprächs)Themen einlässt. Sonst besteht immer die Gefahr, dass man nur aneinander vorbeiredet. Daher hatte ich auch lieber nur ein Zitat gepostet. …grinz.

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