Gespeicherte Gefühle

Kennt ihr diese Momente im Leben, in denen das Herz
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scheinbar nicht groß genug sein kann, um das ganz Glück zu fassen, dass man gerade verspürt? Und dann will man diese Momente festhalten, während man feststellt, dass einem der Moment wie Sand zwischen den Finger zerrinnt. Zunächst stellt sich dann so etwas wie Ernüchterung über diese Erkenntnis ein.
Das große Geheimnis daran ist, dass wir zwar den Moment nicht festhalten können, das Gefühl zu diesem Moment aber für immer in unserem Herzen gespeichert ist.
Wenn wir es nun zulassen können, dem vergangenen Moment nicht nach zu trauern und gleichzeitig das Gefühl erneut zu fühlen, dann erschaffen wir einen neuen Moment des Glücks.

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3 Kommentare

  1. Es bereichert schon ungemein, wenn der Mensch nicht allein auf die sehr kurzen, tatsächlichen Zeitspannen der durch aktuelles Geschehen ausgelösten Glücksempfindung baut, sich nur auf das Glück durch unmittelbare Erleben konzentriert, sondern – einmal wahrgenommen – feststellt, dass viel mehr da ist und daraufhin gelegentlich seine Speicher anzapft. Dort bei Bedarf ein bisschen Gefühl abruft. Seine Glücksreserve, die auch dem Gehirn klarmacht, dass es viel an einem selbst liegt, wieviel Glück(sempfinden) einem im Leben beschert ist (und man auch fähig ist weiterzugeben).

    Schönes Pfingstwochenende, Harald!
    LG Michèle

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