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Bewunderung


 

Bewunderung

„Da unser größtes Vergnügen darin besteht,
bewundert zu werden,
die Bewunderer aber,
selbst wo alle Ursache wäre,
sich ungern herbeilassen,
so ist der Glücklichste der,
welcher gleichviel wie,
es dahin gebracht hat,
sich selbst aufrichtig zu bewundern.“

Arthur Schopenhauer

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Grundpfeiler für ein erfülltes Leben


Auf den ersten Blick, könnte man meinen, das Thema des heutigen Blogbeitrages hätte einen direkten Bezug zu den aktuellen Ereignissen in der Politik. Im größeren Zusammenhang sicherlich.
Den tatsächliche Anstoß jedoch gab mir das Thema, das mich derzeit beschäftigt.

Wie finden wir den Weg, tatsächlich Zugriff auf das in uns ruhende Potential zu finden?

Entscheidende Erkenntnisse lieferte mir das wirklich empfehlenswerte Buch von Marlo Morgan „Traumfänger“. Interessant dabei ist, dass ich dieses Buch bereits vor 10 Jahren gelesen habe.
Damals fand ich es spannend und dachte mir so „na ja, schade, dass wir nicht mehr über diese genialen Fähigkeiten dieser ursprünglichen Völker verfügen“.
Jetzt 10 Jahre weiter, mit dem einen oder anderen Entwicklungsschritt im Rücken, sehe und verstehe ich das etwas anders. Wir verfügen sehr wohl über riesengroße Fähigkeiten. Die Meisten davon nutzten wir nur nicht, weil uns oft das grundlegende Bewusstsein für unsere Existenz verborgen bleibt. Die gute Nachricht dabei ist, dass wir uns jederzeit auf den Weg machen können, um diese Fähigkeiten in uns, neu zu entdecken. Ein erster Schritt dazu kann sein, sich mit den eigenen Werten auseinanderzusetzen. Dabei ist entscheidend, nicht nur eine große Fahne der Moral vor sich her zu tragen, ohne tatsächlich die eigene Denk- und Handlungsweise auf den Prüfstand zu stellen. Wenn wir es schaffen, uns gewisse Grundbegriffe zu vergegenwärtigen und versuchen, uns den tieferliegenden Wert im Bewusstsein zu verankern, dann können wir die Kraft zu spüren, die daraus erwächst. Fast automatisch erlangen wir daraus, ein anderes Verständnis für die Zusammenhänge des Lebens.

Beziehungen


Ein wunderschönes Zitat von Franz Kafka. Spiegelt es doch eine sehr bewusste Einstellung zu Beziehungen wieder. Ein einfacher kurzer Satz, der ein ganzes Universum von Fragen beantworten kann.
Wie viele Beziehungen gehen wir täglich ein? Und wie oft, machen wir uns Gedanken darüber, was es eigentlich heißt, sich auf diese Beziehungen einzulassen? Sehen wir diese Beziehungen nur aus unserem Blickwinkel? Nehmen wir auch war, dass es da noch einen Partner gibt? Welche Erwartungshaltung haben wir, wenn wir uns auf Beziehungen einlassen? Darf der nächste seine eigenen Entscheidungen treffen, obwohl er mit uns eine Beziehung eingegangen ist? Vertrauen wir der Hand, die in unserer liegt?

Zeit


Die Zeit ist doch nichts anderes als die Aneinanderreihung von einzigartigen Momenten. Durch die Erfassung der Zeit haben wir den Effekt, dass auf der einen Seite Ordnung entsteht und Dinge planbar werden. Andererseits, verlieren wir dadurch in zunehmenden Maße die Wahrnehmung des Moments. Also die einzige Zeit, in der wir Einfluss nehmen können, auf das was mit uns passiert. Je mehr wir uns damit beschäftigen, was Morgen sein wird oder damit, was gestern gewesen war, desto weniger „Zeit“ bleibt uns, im Hier und Jetzt, den Moment zu erleben.