Verantwortung

Verantwortung


Wenn Dinge nicht funktionieren, Vorhaben scheitern oder unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, sind wir schnell dabei, eine/n Schuldige/n auszumachen. Also jemanden auf den/die wir die Schuld für das Scheitern abladen können und damit unsere eigene Last von unseren Schultern nehmen.

Bei diesem Vorgang werden gleichzeitig zwei Themen angesprochen.
Schuld und Verantwortung. Schon ganz früh in der Menschheitsgeschichte wurde das Thema Schuld propagandiert. Warum ist das wohl so? Schuld lässt sich, wie kaum ein anderes Thema einsetzen, um andere Menschen auszugrenzen und Macht auszuüben. Deshalb haben sich viele Religionen auch diesem Thema verschrieben. Und dieses machtvolle Instrument hat sich über Generationen in unser Denken eingebrannt.

Ich denke es ist an der Zeit, dass wir uns von dieser althergebrachten Denkweise verabschieden und nicht mehr zulassen, dass diese Macht auf uns wirkt. Es gibt keine Schuld. Und es gibt keinen Grund, warum wir uns schlecht fühlen oder anderen dieses Gefühl vermitteln sollten.
Es gibt nur die Verantwortung für unser eigenes Denken und Handeln. Ich gebe zu, das ist im ersten Moment nicht ganz einfach. Weil es keine Ausreden mehr zu lässt. Andererseits bekommen wir dadurch unser eigenes Leben in die eigenen Hände zurück. Nichts und Niemand, außer wir selbst, trägt die Verantwortung für unser Leben. Es gibt auch keinen Anderen, der unsere Entscheidungen trifft. Deshalb erübrigt sich auch die Frage nach der Schuld. Es bringt auch nichts, dass wir uns selbst die Schuld geben. Stattdessen sollten wir uns einfach bewusst darüber werden, wie wir denken, handeln und fühlen.
Das sind die Grundlagen, für unsere Entscheidungen und in der Folge, für den Verlauf unseres Lebens.